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Wettbewerb für den Neubau der Bert-Brecht-Schule

SPD setzt sich mit Antrag durch, in Langwasser einen Wettbewerb für das 100 Millionen-Euro Projekt durchzuführen

Auf Antrag der SPD-Stadtratsfraktion hat der Nürnberger Stadtrat beschlossen, einen Städtebau- und Gebäudewettbewerb für den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule durchzuführen.

„Der neue Standort der Bertolt-Brecht-Schule auf dem Areal am Kopfende der Breiten Straße erfordert eine angemessene städtebauliche und architektonische Antwort auf die Bedeutung des Ortes als ‚nationales Erbe‘“, sagt der planungspolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Gerald Raschke.

Für die Rathaus-SPD ist in diesem historisch geprägten Umfeld ein Schulkomplex wesentlich besser angesiedelt als das zunächst für dieses Areal vorgesehene Hotel. „Damit ergibt sich auch die einmalige Gelegenheit, sich umfassend mit dem gesamten Areal grundsätzlich auseinanderzusetzen. Der „Ort der Verführung“, das ehemalige Reichsparteitagsgelände, wird mit der Bertolt-Brecht-Schule am Ende der Breiten Straße einem architektonischen Kontrapunkt zu seinem historischen Erbe erhalten. Dies sollte entsprechend durchdacht und gut gestaltet werden“, meint SPD-Stadtteilbetreuerin Anita Wojciechowski.

Um auch die künftigen Nutzer der Gebäude einzubeziehen, soll ebenfalls auf Initiative der SPD, mit den Schülern und Lehrkräften ein Konzept zur Gestaltung der Fassade und der Freiflächen erarbeitet werden. In der Stadtratssitzung wurde vereinbart, dass darüber im Schulausschuss nochmals beraten wird.

 

 

Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,


mit der Reihe neu-N wollen wir als SPD-Stadtratsfraktion Impulse für die Entwicklung unserer Stadt geben, wollen uns Anregungen von Fachleuten holen und schon heute an die Aufgaben von morgen denken. Ausgerichtet sind wir dabei immer auf die Lebensqualität in unserer kommunalen Gemeinschaft, auf die wirtschaftliche Stärke und den Zusammenhalt unter den Bürgern. Wenn wir von „Stadt“ sprechen, ist das zunächst ein etwas unbestimmter Begriff, der sich erst mit Leben füllt, wenn man fragt, wer in der Stadt wohnt, wer in ihr lebt, in ihr arbeitet und wer sie besucht.

In den ersten Veranstaltungen unserer aktuellen Reihe, die von Oktober bis Februar stattfanden, haben wir uns bereits den Lebenswelten der Seniorinnen und Senioren, der Migrantinnen und Migranten sowie den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugewandt. Nun bei der Fortsetzung unserer Termine beginnen und enden wir mit Veranstaltungen für die Jugendlichen in unserer Stadt. Sie sind unsere Zukunft und sie sollen ihren Platz in der Stadtgemeinschaft haben. Doch leider müssen wir erkennen, dass sie oft unter Druck stehen und die Bedingungen ihres Aufwachsens nicht immer leicht sind. Oft, vielleicht zu oft, werden dann Krankheiten oder Störungen diagnostiziert. Nicht das Umfeld ist dann das Problem, sondern der Junge oder das Mädchen. Ist das richtig?

Wir fragen nach und tun das, genau wie in allen unseren Veranstaltungen, mit Ihnen zusammen. Wir wollen in einem offenen Dialog manche Selbstverständlichkeiten einmal hinterfragen und durchleuchten – ohne gleich schon wieder vermeintlich richtige Antworten proklamieren zu wollen. Beteiligen Sie sich doch. Nehmen Sie per Telefon, per Email und natürlich gerne auch persönlich Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie und auf spannende Stunden abseits der üblichen politischen Gremienarbeit, die normalerweise das Geschehen dominiert. 

Ihr Christian Vogel
Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion

 

 

 

SPD begrüßt Impulse des Zukunftsrats

 

 

Nürnberg braucht eine starke Industrie

 

 

 

Spätestens mit der Finanzkrise hat sich nach Ansicht der SPD-Stadtratsfraktion gezeigt, wie wertvoll die Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland und den Arbeitsmarkt ist. „Wir haben in Nürnberg harte Rückschläge wegstecken müssen“, weiß der ehemalige AEG-Betriebsratsvorsitzende und SPD-Stadtrat Harald Dix. „Aber wir haben im Bereich der Industrie noch immer viel an Kompetenz und Potenzial in der Region, das es gilt auszunutzen und auszubauen.“

 


 

Die Staatsregierung hat mit dem Zukunftsrat ein externes und unabhängiges Beratergremium mit führenden Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und der gesellschaftlichen Gruppen geschaffen. Die vom Rat gegebenen Impulse zur Stärkung der bayerischen Industrie begrüßt die SPD-Stadtratsfraktion als solide Diskussionsgrundlage für die weitere Arbeit. „Diese Rückbesinnung auf ‚alte’ Werte freut uns“, betont der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Brehm. „Unsere Zukunft liegt eben nicht in einer Finanzwirtschaft ohne realwirtschaftlichen Bezug. Wir müssen aber wieder deutlich stärker hervorheben: Nürnberg ist und bleibt ein Industriestandort!“

 


 

Entscheidend für die Zukunft des Standorts ist nach Meinung der wirtschaftspolitischen Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Katja Strohhacker, inwieweit es gelingt Forschung und Entwicklung in der Region noch stärker zu fördern und für genügend Fachkräfte zu sorgen. „Der Energie Campus und der E | Drive-Center auf AEG sind dafür wertvolle Bausteine“, so Strohhacker.

 


 

Der Zukunftsrat hat vorgeschlagen Forschung und Entwicklung zukünftig steuerlich zu fördern und das Volumen für Innovationsgutscheine deutlich zu erhöhen. Die Innovationsförderung solle zudem technologieungebunden erfolgen, so dass die Unternehmen selbst Schwerpunkte setzen können. Davon sollen im Besonderen kleine und mittelständische Firmen profitieren. „Wichtig ist auch, dass die Beratungs- und Unterstützungsleistungen besser gebündelt werden“, fordert Strohhacker. „Auch in Nürnberg mangelt es an Übersichtlichkeit. Die vorgeschlagene One-Stop- Innovationsberatungseinrichtung sowie ein verbessertes Internetangebot sind vor diesem Hintergrund sinnvoll.“

 

 


 

Für die drei SPD-Stadträte Strohhacker, Brehm und Dix ist nach den Vorschlägen des Zukunftsrats die Bayerische Staatsregierung am Zug, die nun den Vorschlägen auch Taten folgen lassen muss. „Wir werden aufbauend auf diesen Vorschlägen im Dialog mit Unternehmen und Arbeitnehmervertretungen weitere Maßnahmen erarbeiten, um den Industriestandort Nürnberg zu stärken“, versprechen die Wirtschaftspolitiker.

 


In Mittelfranken gibt es über 1.000 Industriebetriebe mit über 170.000 Beschäftigten. 2010 erwirtschafteten diese einen Umsatz von rund 34 Milliarden Euro.

 


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