Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 13. Juli 2011 den Ausbau einer schnelleren DSL-Übertragung beschlossen. Somit wurde ein über 2-jähriges Verfahren, beantragt von den SPD-Stadträten Thorsten Brehm und Harald Dix, abgeschlossen.

Sowohl für Privatpersonen, aber insbesondere für Gewerbetreibende, hat das Internet stetig an Bedeutung gewonnen und ist heute nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Wir stehen per E-Mail mit Familie, Freunden und Kunden in Kontakt, wir chatten, pflegen Blogs und Webseiten, erledigen Bankgeschäfte und „Behördengänge“ online, versenden Bilder und andere Datenpakete.

Zudem nimmt der Datenverkehr stetig zu, die Inhalte werden täglich größer und umfangreicher und machen die Welt zum „globalen Dorf“. Manchen bleibt diese Selbstverständlichkeit der Internetnutzung bislang allerdings verwehrt oder sie haben nur eine Bandbreite von unter 1.000 Kbit/s. Denn sie wohnen in einem Gebiet, in das aus Kostengründen ein Glasfaserkabel kaum verlegt werden wird, d. h. eine herkömmliche DSL-Versorgung ist daher nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich.

Nach einem regulären Ausschreibungsverfahren ist die Firma RMS-systems Datenverarbeitungs GmbH aus Schwabach von der Stadt Nürnberg beauftragt worden die Breitbandversorgung für Kornburg zu gewährleisten. Dank des „Zweckverband Schwarzachgruppe“ gab es für die Firma RMS die Möglichkeit auf dem Wasserturm ihre Antennen zu errichten, um die Richtfunkstrecke aufzubauen.

Die Übertragung von Internet und Telefon via Funk funktioniert im Grunde wie die WLAN-Technik (Wireless Local Area Network = Drahtloses Lokales Netzwerk), wie man sie bereits von handelsüblichen Routern und PCs kennt. Die Hauptschlagader des Gesamtnetzes der Firma RMS sitzt in einem Hochsicherheits-Rechenzentrum in Feucht, von dem zahlreiche Richtfunk-Zwischenstationen abzweigen. Auch in abgelegenen Gebieten kann damit im Internet mit einer Datenübertragungsrate von 1.000 Kbp/s bis z. B. 10.000 Kbp/s gesurft werden (Privathaushalte).

Das Richtfunksignal ist dabei so niedrig in der Emission, dass schon ein dichter Baumbestand oder hohe Gebäude die Übertragung beeinflussen. So gibt es auch in Kornburg vereinzelte Stellen, die eine Verteilerstation nötig machen. Die Firma RMS sucht daher hierfür noch Interessenten, insbesondere im nördlichen und süd- und südwestlichen Teil von Kornburg, die u.a. mit einer kostengünstigeren Anbindung rechnen können. Denn die Voraussetzung für eine Internetversorgung per Richtfunk ist immer die Sichtverbindung des Anschlussnehmers zu einer Funkstation. Meist auf dessen Dach des Endkunden wird dann eine kleines Internet-Modem angebracht, vom dem aus eine Standard-Netzwerkleitung ins Haus führt und so direkt Computer angeschlossen werden können.

Über einen handelsüblichen Router (z. B. FRITZ!Box) sind weitere Anwendungen wie WLAN oder Telefonie (VoIP) möglich. Das große Plus dieser Technik ist die Realisierung von synchronen Internetanschlüssen bis 30.000 Kbit/s, was vor allem für kleine und mittlere Unternehmen wichtig ist.

Unter www.rms-online.de/internet stehen die Informationsbroschüre und das Bestellformular mit den Tarifangeboten für Privatkunden zum Download bereit. Bei allen Anfragen steht Ihnen die Firma RMS ab sofort sehr gerne beratend zur Verfügung.

Kontakt: RMS-systems Datenverarbeitungs GmbH

Wildbirnenweg 17

91126 Schwabach

Tel.: 09122 – 9921-0 oder 09122-9921-2,

Fax: 09122 – 99215

E-Mail: info(at)rms-online(dot)de

 

 

Thorsten Brehm, stellver. Fraktionsvorsitzender der SPD im Rathaus und Harald Dix, beide Mitglied im Wirtschaftsausschuss


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