Der Haushalt 2012

 

Der Haushaltsentwurf für das Jahr 2012 enthält viele kleine Lichtblicke. So müssen zum Beispiel die Zuschüsse an die Sozial- und Kulturinitiativen oder an die Sportvereine nicht mehr, wie in den letzten Jahren geschehen, um drei Prozent gekürzt werden.

Stattdessen stehen für die Sportvereine sogar 100.000 Euro mehr zur Verfügung, damit diese vereinseigene Anlagen sanieren können. Gute Nachrichten gibt es auch für die Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten in der Stadt. Hier werden 176.000 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen.

 

Für die SPD seit jeher besonders wichtig: die Stadt leistet ihren Beitrag, um auf dem Arbeitsmarkt etwas zu bewegen. Mit 775.000 Euro aus dem Stadtsäckel können Langzeitarbeitslose auf eine Beschäftigung im Programm der „Bürgerarbeit“ hoffen.

 

885.000 Euro investiert die Stadt, um Übergangshilfen abzusichern, die Schulabgängern dabei helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Möglich werden diese erhöhten Leistungen, da die Stadt nach zuletzt gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahren wieder mit mehr Einnahmen rechnen kann.

 

Hohe Investitionen für Familien und den ÖPNV

 

Doch trotz dieser positiven Nachrichten, müssen wir erkennen, dass im Haushalt keine großen Spielräume vorhanden sind und nicht alles, was wir uns wünschen, finanziert werden kann. Schon jetzt leistet die Stadt viel. Sehr viel sogar und wahrscheinlich auch mehr als viele andere Städte. Sage und schreibe 423,6 Millionen Euro gibt die Stadt in den nächsten vier Jahren für Investitionen aus.

 

Dieses Geld wird zum Beispiel für den öffentlichen Nahverkehr und die Kinderbetreuung (jeweils rund 64 Millionen Euro) oder für Schulen (rund 71 Millionen Euro) verausgabt und kommt damit den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute. 48 Millionen Euro gehen in Straßen und Radwege, in Sport und Kultur fließen 35 Millionen Euro.


Zugriffe gesamt: 1.493
aktuell: 1

powered by Websitebaker